Die deutschen U18-Handballer krönen sich zum Europameister. Im Finale glückt die Revanche gegen Slowenien.
Revanche geglückt, Titel geholt: Deutschlands Nachwuchshandballer haben sich bei der U18-Europameisterschaft die Krone geschnappt. Im Endspiel in Belgrad gelang dem Team von Erik Wudtke ein überzeugendes 36:27 (17:11) gegen Slowenien.Noch in der Vorrunde hatten die Junioren um Elvis Kretzschmar, Sohn von Handball-Legende Stefan Kretzschmar, 28:30 gegen den Finalgegner verloren. Nun, 14 Jahre nach dem Erfolg der Generation um die Nationalspieler Timo Kastening und Jannik Kohlbacher, gewann die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) das vierte EM-Gold dieser Altersklasse nach 2008, 2012 und 2021. Bronze ging an Dänemark, das sich mit 28:25 (18:13) gegen Spanien durchsetzte. „Dass dieser Doppeljahrgang nun nach dem EYOF 2025 (Europäisches Olympisches Jugendfestival, Anm. d. Red.) und der U17-WM 2025 bereits das dritte Finale beim dritten Großturnier in Folge erreicht hat, ist ein eindrucksvoller Beweis für die enormen Qualitäten und den Glauben an die eigene Leistungsfähigkeit dieser Generation“<(/i>, sagte Michael Schweikardt, Chef-Bundestrainer für Nachwuchs beim DHB: „Besonders beeindruckend war die kontinuierliche Leistungssteigerung im Laufe des Turniers nach einem holprigen Start.“ Deutsche Handballer in Hauptrunde fast ausgeschieden Im Halbfinale hatte Deutschland gegen Spanien, U18-Europameister von 2022, gewonnen (32:27). In der Hauptrunde waren die Junioren nach zwei Niederlagen fast ausgeschieden, nur dank der Schützenhilfe ihres Finalgegners sowie Dänemarks hatte es das DHB-Team als Gruppendritter ins Viertelfinale geschafft. Bei der parallel ausgetragenen U18-WM der Juniorinnen landete das deutsche Team nach einem 34:26 gegen Südkorea am Freitag auf Platz 13.
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