Das Fuschlseecrossing am Samstag, 29.08.26 fand wieder unter idealen Wetter- und Wasserbedingungen statt.
 


Der Fuschlsee ist ein See im salzburgischen Teil des Salzkammergutes. Er liegt auf 663 m ü. A. Am Ostufer befindet sich das Ortszentrum der Gemeinde Fuschl am See. Der Ablauf des Fuschlsees ist die Fuschler Ache (später Griesler Ache), die in den Mondsee und über Attersee, Ager und Traun in die Donau entwässert. Der See ist Eigentum der Österreichischen Bundesforste. Insgesamt rund 300 Teilnehmer/innen darunter auch unsere beide TV`ler Patricia Seubert und Frank Seubert standen auf den Startlisten der beiden Strecken über 4,2 km und 2,1 km.
Nach einer siebenjährigen "Fuschlsee-Abstinenz" gingen unsere beiden Schwimm- Routiniers Patricia und Frank an den Start der halben Fuschlsee-Strecke über 2,1 km vom Strandbad Stöllinger bis zum Ziel im Fuschlseebad der Gemeinde Fuschl am See im Salzburger Flachgau.


Schönes Wetter und Wassertemperaturen knapp über 20 Grad und Rückenwind – für Patricia und Frank waren das die besten Bedingungen auf ihrem 2,1 km Kurs bei dem aus Sicherheitsgründen eine Pflicht zum Tragen von Neopren (lange Beine), sowie das Mitführen von Schwimmbojen bestand. 
Schwimmstrecke: 2,1 km Auszug aus der Ergebnisliste
| Name |
AK |
AK-Platz |
Zeit |
AK-Finisher |
Ges. Finisher
|
| Seubert Frank |
M40+ |
2.Platz |
30:30 min. |
44 Finisher |
60 Finisher
|
| Seubert Patricia |
W40+ |
3.Platz |
34:22 min. |
51 Finisher |
75 Finisher
|
Detail-Informatioen
• Die Gesamteinlauf-Platzierungen auf den Urkunden beziehen sich auf die Gesamt-Wertung von Frauen und Männern.
• Im getrennten Gesamteinlauf belegt Frank bei den Männern den 5.Platz und Patricia bei den Frauen den 6.Platz




Aus dem Lexikon der "Freiwasser-Schwimmer" Erklärung des Begriffs "Schwimmboje"
Eine Schwimmboje (auch Sicherheitsboje oder Swim Safety Float genannt) ist ein aufblasbares, meist leuchtend farbiges Sicherheitsutensil, das Freiwasserschwim- mer an einem Hüftgurt hinter sich herziehen. Sie dient beim Durchqueren von offenen Gewässern (Freiwassercrossing) in erster Linie der Sichtbarkeit und Sicherheit. 

Warum sich das Freiwasser anders anfühlt ?
Freiwasserschwimmen ist Schwimmen in natürlichen Gewässern – in Seen (wie z.B. auch beim Seecrossing im Bodensee oder Fuschlsee) oder Flüssen (wie z.B beim MAINswim in Kitzingen. Kein Becken, keine Bahn, kein temperiertes Wasser. Und genau das macht den Unterschied:
Ein Hallenbad oder ein Freibad ist ein "vermessenes Wohnzimmer". Es gibt eine schwarze Linie am Boden, welche die Richtung vorgibt. Eine Wand alle 25 oder 50 Meter, an der man sich ausruhen und abstoßen kann. Eine Bahn, die den Schwimmer in der Spur hält. Und Wasser, das konstante Temperaturen hat, klar ist und dem Schwimmenden bis zum Grund freie Sicht lässt.
Freiwasser und See-Crossing streicht alle vier Variablen auf einen Schlag.
Die schwarze Linie ist weg. Man navigiert selbst. Die Wand ist weg, es gibt keine Pause, die das Becken schenkt. Die Bahn ist weg. Man driftet nach links oder rechts, ohne es zu merken, schwimmt Kurven, keine Geraden mehr. Und das Wasser ist kälter, oft trüb, manchmal bewegt von Wind, Wellen oder Strömung. Unter dem Schwimmer: kein Grund in Sicht, nur Dunkelheit.
Viele wusstest es gar nicht, dass man selbst den Geruch von Chlor vermissen kann.
Aber warum ist das alles so wichtig?
Die schwarze Linie am Beckenboden ist im Grunde eine Leine. Sie führt den Schwimmer, sie beruhigt und nimmt nehezu jede Entscheidung ab. Freiwasser oder See-Crossing durchschneidet diese Leine. Das ist das Versprechen und die Herausforderung in einem. Deshalb ist Freiwasser kein größeres Becken, sondern eine eigene Disziplin. Die Ausdauer und den Zug bringt jeder Schwimmer und jede Schwimmerin selbst mit. Alles andere, Orientierung, Kälte, Kopf – das muss muß man neu lernen. ... und genau diesen Lern-Prozess haben u.a. auch unsere beiden TV Schwimmer Patricia und Frank Seubert bereits hinter sich und beweisen dies bereits seit Jahren mit tollen Leistungen und Platzierungen bei ihren Starts.
|