"... und ein Finish, an das ich tagsüber nur selten glauben konnte", so unser Michael Streit einige Minuten nach seinem erfolgreichen Finish auf dem Frank- furter Römer.
 Hitze zwingt Ironman Frankfurt zu Streckenkürzung
Aufgrund der erwartet hohen Temperaturen hatten die Veranstalter in Abstimmung mit der Stadt bereits am Freitag bekanntgegeben, die Wettkampfstrecken zu verkürzen. 
Die Radstrecke wurde von 180 auf 125 Kilometer reduziert, statt der Marathon- distanz über 42,195 Kilometer wurde die Halbmarathondistanz absolviert. Die Schwimmstrecke blieb unverändert. Die 3,8 Kilometer im 29 Grad warmen Langener Waldsee wurden ohne Neoprenanzüge geschwommen. 


"Diese Anpassungen wurden vorgenommen, um eine längere Hitzebelastung zu reduzieren und die Gesundheit der Athletinnen und Athleten zu unterstützen", teilte der Veranstalter mit. Daneben wurden zahlreiche zusätzliche Maßnahmen zum Hitzeschutz umgesetzt. Dazu gehörten zusätzliche Kühlmöglichkeiten, mehr Wasser und Elektrolyte an den Verpflegungsstationen, schattigere Streckenabschnitte und eine verstärkte medizinische Betreuung. Frankfurter Brandschutzbehörde empfahl Absage
Der Veranstalter des Ironman Frankfurt, Daniel Gottschall, sagte dem hr-sport, die für die Koordination der Einsatzkräfte bei Großveranstaltungen zuständige Frank- furter Brandschutzbehörde habe den Organisatoren am Freitag empfohlen, das Rennen abzusagen. "Mit dieser Empfehlung mussten wir arbeiten", sagte Gottschall. Die Entscheidung, den Wettkampf stattdessen zu verkürzen, sei anschließend gemeinsam als Konsenslösung getroffen worden. Die Streckenkürzung stieß jedoch nicht bei allen auf Verständnis. Einige Hobby- sportler beklagten in Videos und Kommentaren in den sozialen Medien, sich über Monate und Jahre auf die langen Distanzen vorbereitet und zudem viel Geld für den Startplatz bezahlt zu haben. Aus ihrer Sicht wäre eine Verlegung oder Absage – wie beim ebenfalls an diesem Wochenende geplanten Ironman im französischen Nizza – die bessere Lösung gewesen. Sieger Stornes sucht direkt Abkühlung
Auch für die Hitze gewohnten Profis war das Event bei mehr als 38 schwülen Grad Celsius kein Zuckerschlecken. Im Ziel auf dem Römerberg suchte der neue Ironman-Europameister Casper Stornes nach seinem Jubel direkt Abkühlung und steckte seinen Kopf in einen Wassereimer. Der Norweger (4:50:23 Stunden) war nicht der Einzige, der nach 3,8 Kilometern Schwimmen, 125 Kilometern Radfahren und dem Halbmarathon über 21,1 Kilometer schnelle Erfrischung brauchte. "Es war sehr warm. Vor dem Start war ich etwas unzufrieden mit der Entschei- dung, den Wettkampf zu verkürzen. Aber am Ende war ich froh", sagte Stornes. Die deutschen Starter verpassten das Podest. Bester Deutscher wurde Jan Stratmann (4:57:35) als Zehnter. Damit sicherte sich der 30-Jährige einen der sechs in Frankfurt vergebenen Startplätze für die Ironman-Weltmeisterschaft im Oktober auf Hawaii. Michael´s Gedankenspiele und fehlendes Geld
O-Ton: "Das Schwimmen war so schlecht wie noch nie. Später auf dem Rad bei Kilometer 50 hatte ich bereits den Gedanken auszusteigen.
Und wenn ich Geld dabei gehabt hätte, wäre ich auch bei Kilometer 115 in der ARAL-Tankstelle in Bad Vilbel abgestiegen und hätte mir eine kalte Coca und ein Eis gekauft.
Im Nachinhein war ich letztlich sogar froh, dass mir hier das nötige Kleingeld fehlte ...


... und ich nicht vom Rad abstieg, denn das Laufen ging dann doch noch, auch wenn ich mich über Jeden oder Jede freute, der/die mich unterwegs angefeuert hatte und so auf dem Weg zum Römer keine "dummen Gedanken" mehr auf- kamen." 
Was bleibt sind die schönen emotionalen Momente und ein Finish, an das ich tagsüber nur selten glauben konnte. Strecke: Swim: 3,8 km - Bike: 125 km - Run: 21,1 km Auszug aus der Ergebnisliste
| Name |
Rang |
Gesamt |
Swim |
Bike |
Run |
AK
|
| Streit Michael |
84.Platz |
08:30:43 Std. |
1:44,50 |
4:22,25 |
2:07,20 |
M55-59
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Das 25.Jubiläum 2027
"Die Anmeldung für 2027 öffnet bereits am kommenden Donnerstag, 02.07.2026.
Einen Termin den ich mir bereits fett im Kalender notiert habe, denn beim Jubiläum möchte ich auf jeden Fall wieder dabei sein."
Kurzum, ein toller Ironman wie jedesmal!
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