aktuell
19.04.24 19:00 Uhr im TV Vereinsheim, Mühlstraße
Ordentliche Mitgliederversammlung 2024

03.05.24 18:00 Uhr im TV Sportpark, Mühlstraße
Start der Sportabzeichen-Saison 2024
Leichtathletik
6,22 Meter: Armand Duplantis beendet Hallensaison mit Weltrekord
Ein weiterer Weltrekord war sein erklärtes Ziel für diese Hallensaison. In seinem letzten Auftritt unter dem Hallendach machte Armand Duplantis am 26.02.2023 diese Ankündigung wahr: In Clermont-Ferrand schwang sich der Schwede über 6,22 Meter.

Schon längst gehen die Superlative aus für die Leistungen, die Armand Duplantis (Schweden) seit Jahren abliefert. In der aktuellen Hallensaison jedoch schien es bisher, als tue sich der Stabhochsprung-Überflieger schwerer als gewohnt, neue Höhen zu erklimmen – der anvisierte Weltrekord blieb in seinen bisherigen Auftritten unerreicht, und zuletzt klagte er gar über eine kleine Schwächephase und sagte daraufhin seinen Start bei der Hallen-EM in Istanbul (Türkei; 2. bis 5. März) ab. Am Samstag aber sorgte der immer noch erst 23 Jahre junge Höhenjäger ein weiteres Mal für Ekstase.

In Clermont-Ferrand, dem Heim-Meeting des vorherigen Hallen-Weltrekordlers Renaud Lavillenie (Frankreich), schwang sich Armand Duplantis mit verblüffender Leichtigkeit über 6,22 Meter. Nie kam ein Stabhochspringer höher hinaus, weder im Freien noch in der Halle. Beide Weltrekorde hatte Duplantis schon zuvor inne, seine Freiluft-Bestmarke steigerte er damit um einen Zentimeter, jene aus der Halle um zwei.

Der erste Gratulant: Renaud Lavillenie, zurzeit verletzt und daher nur als Zuschauer am Rand der Anlage, stürmte prompt auf die Matte, kaum dass der Schwede aufgestanden war, und gemeinsam bejubelten die Ausnahme-Athleten den bisher höchsten Sprung der Geschichte.
Der Abend war insgesamt ein Fest für den Stabhochsprung, denn hinter Duplantis steigerte der Australier Kurtis Marschall seine Bestleistung auf 5,91 Meter, ebenso hoch kam der Niederländer Menno Vloon, und Platz vier ging mit 5,81 Metern an den Franzosen Thibau Collet. Drei weitere Athleten überwanden 5,71 Meter.

QUELLE: DLV, Silke Bernhart