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Ausdauersport
Faszination Mt. Ventoux ...
... oder der grauenhafte, heroische Aufstieg auf den Heiligen Berg der Rennrad-
fahrer

Einmal im Leben den Mont Ventoux hoch. Der Traum vieler Rennrad-Enthusiasten. Im Winter-Lockdown hatten wir den Pan entworfen, wenn wir wieder raus dürfen, hauen wir einen Raus. Der Mt. Ventoux stand auf der Wunschliste und dem Wintertrainingsplan. Der heilige Berg der Tour de France – der heilige Berg der radverrückten Belgier und Holländer.

Meine Vorbereitung war ein wenig ins Straucheln geraten, mit dem Trümmerbruch im Nov 2020, aber es gab doch noch Muskelfasern aus dem Läuferleben, die zum Leben erweckt werden mussten.

2012 war ich schon mal an oder besser auf diesem gottverdammten, brutalen und gleichzeitig wunderschönen Berg.
Damals ging es über 100km und ca.+/-5000 Höhenmeter querfeldein. Heuer wollen wir zu Dritt schön sauber mit dem Rennrad einmal den Mt Ventoux über die Süd-
rampe ab Bedoin auf 21,2km Länge und 1599 Höhenmeter hoch und wieder runter.
"Mehr nicht": Das war das Ziel.

In Malaucene hatten wir die Ferienwohnung nach 10 Std Autofahrt bezogen und gleich die Räder ausgepackt. Gegend erkunden, Bedoin inspizieren und bei einem Cafe au lait und einem ersten kühlen Getränk den "Heiligen Berg" der Reannradfahrer bewundern.

Der Abend wurde spannend, weil Herr Binz den kommenden Tag umplante um seine beiden Mitfahrer (und Unterafferbacher-Nachbarn) für einen faszinierenden Rennrad-Sporttag zu begeistern.

Aus 21 km auf und ab, wurden 125 km mit +/-2700 Höhenmeter.
" Ich nehme es vorweg- sie schenkten mir das Vertrauen."

Die Route verlief Malaucene-Bedoin- Gipfel Mt Ventoux- Abfahrt nach Sault – lange Mittagspause – Monieux – Gorges de la Nesque – Flassan – Bedoin – Malaucene.
Ein wahrer Traum, bei idealen Bedingungen. Unten 25°C bis 28°C, oben auf dem Mt Ventoux +12°C und fast Windstille.

Am zweite Tag war,…
, ... natürlich der Mt Ventoux dran:
Westrampe von Malaucene. Ein Träumchen von Anstieg; 20,9 km mit konstanten 1576 Höhenmeter.
Flache Passagen = Fehlanzeige !

Jetzt wo man den Respekt vor dem Berg abgelegt hatte, konnte man es nochmals richtig krachen lassen. Doch der Berg ist gnadenlos, spätesten wenn von km9 bis km13 die 12%-Rampen kommen. Fürchterlich. Brutal. Aber die Aussicht auf diesen Berg, auf diese Serpentinen, auf den Alpenzug und das Mittelmeer ist die größte Belohnung. Der Mt Ventoux belohnt uns: 13° Grad, Sonnenschein und Windstille (!).

Nach 48 Std um den Mt. Ventoux fahren wir überglücklich nach 200 km Rennrad-
kilometer und ca +/-5000 Höhenmeter wieder nach Hause.

REDAKTION:: Oliver Binz (Juni 2021)
BILDER: Oliver Binz
BILDER: Provacances Tourismus

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